Nicht immer kommt alles Gute von oben

Nicht immer kommt alles Gute so wirklich von oben – diese leidvolle Erfahrung mussten die Täuflinge der Karnevalsgesellschaft (KG) Paohlbürger, Maik Pöpping, Sascha „SaSo“ Sommerhäuser und Ralf Albert machen: Traditionsgemäß landeten alle drei Senatorentäuflinge nach einem kleinen Spielemarathon in der gefürchteten Badewanne, im Paohlbürgerhof, in der es für jede falsch – und auch richtige – Antwort eine kalte Dusche vom Stadtprinzen Mario I. Engbers höchstselbst mittels Eiswasser verabreicht gab.

 

Präsident Rüdiger Holtmann und sein Vize Oliver Schneider führten gutgelaunt durchs umfangreiche Programm. Der Präsident würdigte zunächst den gelernten Koch Pöpping für sein großes jeckes Engagement und zog schließlich das Fazit, er passe in die Paohlbürgergesellschaft – genauso wie auch Sascha Sommerhäuser, Sitzungspräsident des Mucher Karnevalsvereins in Köln. Als Mädchen für alles sei der Jeck des befreundeten Vereins  geradezu prädestiniert als Senator in Münster.

 

Der Dritte im Bunde, Ralf Albert empfehle sich als versierter Wagenbaumeister für das Amt. Die Kandidaten mussten in Spielchen auch ihr praktisches Können unter Beweis stellen – mit Bravour meisterten sie Bier Pong, den Hula-Hop-Reifen oder auch das beliebte Wurstessen, ohne jene anzufassen, zur Gaudi des Publikums.

 

Begleitet wurde die Taufe mit einem abwechslungsreichen Mix aus Musik, Tanz und Gesang – unter anderem traten die Paohlibris, die Schlossgeister mit einem Marschtanz sowie die Tanzgruppe des Mucher Karnevalsvereins auf. Die Silberfische und Nikolas animierten zum Mitsingen und Schunkeln, bevor Ralf Albert als Graf von kurzer Strippe und Strom, Maik Pöpping als Freiherr von Löffel und Küche und Sascha Sommerhäuser als Herzog von Alaaf und Helau den Treueeide auf die KG Paohlbürger sprachen.

Senatorentaufe mit Fahneneid: Ralf Albert, Sascha Sommerhäuser und Maik Pöpping schworen als neue Senatoren im Beisein von Paohlbürger-Präsident Rüdiger Holtmann, Vize Oliver Schneider und Senatspräsident Carsten Möllers (v.l.) ihre Treue zum Verein.